Wie ein Steuerberater und Wirtschaftsprüfer auf Corona-Folgen blickt – Kritik an staatlichen Hilfsprogrammen: „Natürlich wird es Insolvenzen geben“

In den besonders von den Corona-Lockdowns betroffenen Branchen erwartet der Haller Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Roland Tomik in der Zukunft zahlreiche Unternehmensinsolvenzen. Zugleich kommt der Fachmann zu einer teilweise sehr kritischen Bewertung der staatlichen Hilfsprogramme für die Wirtschaft.

Wie ein Steuerberater und Wirtschaftsprüfer auf Corona-Folgen blickt – Kritik an staatlichen Hilfsprogrammen: „Natürlich wird es Insolvenzen geben“

Auf der Homepage seines Ministeriums spricht Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) von „deutlich verbesserten Überbrückungshilfen“ für Unternehmen sowie einer „unbürokratischen Dezemberhilfe“. Das koste viel Geld, so Scholz weiter, „aber die Alternative einer Welle von Unternehmenspleiten und Entlassungen wäre noch viel teurer für uns alle“. Der Haller Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Roland Tomik hingegen pflegt den nüchternen Blick auf die gelebte Praxis der staatlichen Corona-Hilfen für seine Mandanten. Und aus diesem Blickwinkel kommt Tomik bei den Bewertungen der Hilfen zu deutlich anderen Einschätzungen als der Minister.

Dr. Roland Tomik hat nach eigenem Bekunden im Vergleich mit anderen Kanzleien zwar relativ wenig Mandanten aus den besonders von den Lockdowns geschüttelten Branchen wie Hotellerie und Gastronomie, Reise- oder auch der Veranstaltungswirtschaft. Doch auch so sind die Erwartungen des Wirtschaftsfachmanns für die Zeit nach der Krise für die genannten Branchen nicht sehr optimistisch. „Natürlich wird es eine Vielzahl Insolvenzen geben. Wie soll das anders gehen?“, sagt Roland Tomik.

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Zur Quelle: westfalen-blatt.de

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