PSV warnt vor Missbrauch der Insolvenzsicherung bei Sanierungen

Auf der virtuellen Mitgliederversammlung des PSV, der in Deutschland und Luxemburg die Betriebsrenten im Falle der Arbeitgeberinsolvenz sichert, fand der PSV deutliche Worte in Richtung Politik zum Missbrauch der Insolvenzsicherung bei Sanierungen.

PSV warnt vor Missbrauch der Insolvenzsicherung bei Sanierungen

Auf der virtuellen Mitgliederversammlung des PSV, der in Deutschland und Luxemburg die Betriebsrenten im Falle der Arbeitgeberinsolvenz sichert, fand der PSV deutliche Worte in Richtung Politik zum Missbrauch der Insolvenzsicherung bei Sanierungen.
Der PSV berichtet unter anderem, dass dem PSV Sorge bereitet, dass jüngst vermehrt Unternehmen versuchen, die Insolvenzsicherung durch den PSVaG zur Sanierung zu missbrauchen: Sie versuchen, das sogenannte Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung zu nutzen, um sich ohne Einschaltung eines Insolvenzverwalters von alten Verbindlichkeiten, insbesondere den Betriebsrentenverpflichtungen zu befreien. Denn regelmäßig sei der PSV einer der größten Gläubiger. Darin sieht der PSV einen Missbrauch für sachfremde Zwecke. “Der PSVaG dient der Sicherung der Betriebsrenten und nicht der Sanierung von kriselnden und sanierungsbedürftigen Unternehmen”, sagte Vorstand Marco Brambach.


Anhand der aktuellen Zahlen konnte Brambach den Missbrauchseffekt deutlich illustrieren. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen war in 2019 weiter rückläufig und dieser Effekt wird sich in 2020 vermutlich weiter fortsetzen. Dem steht ein starker Anstieg bei den Mitgliedern des PSV, insbesondere im Jahre 2020 um ca. 25 Prozent gegenüber.

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Zur Quelle: versicherungswirtschaft-heute.de
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