Josef-Hospital Delmenhorst: Gewinnbeteiligung für Beschäftigte beschlossen

Das Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) beteiligt zukünftig seine Beschäftigten „wie Gesellschafter“ am Krankenhaus. Dabei sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens profitieren.

Josef-Hospital Delmenhorst: Gewinnbeteiligung für Beschäftigte beschlossen

Die Beschäftigten des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) sollen ab sofort wie Gesellschafter am wirtschaftlichen Erfolg des Stadtkrankenhauses beteiligt werden. Das hat der Rat der Stadt Delmenhorst heute beschlossen. „Unserer Kenntnis nach ist kein anderes kommunales Haus diesen Weg vor uns gegangen“, stellt Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Axel Jahnz fest.

Kapitalbeteiligung durch Betriebsvereinbarung
Über alle Bereiche des Krankenhauses und Berufsgruppen hinweg – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Servicebereichen, genau wie solche aus der Verwaltung, dem klinikeigenen MVZ, Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte – sollen die Beschäftigten jeweils in gleicher Höhe vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens profitieren. Dabei werden die Beschäftigten nicht tatsächlich selbst Gesellschafter. Vielmehr wird eine Kapitalbeteiligung durch eine Betriebsvereinbarung nachgebildet. Vom Gewinn vor Steuern – also nachdem Abschreibungen und Zinsen abgezogen wurden – sollen die ersten 300 000 Euro vollständig an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeschüttet werden. Danach erfolgt eine Staffelung. Maximal können so 750 000 Euro ausgeschüttet werden. Der maximal ausschüttbare Betrag entspräche etwa 1,5 Prozent der Gesamtlohnsumme.

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Zur Quelle: kma-online.de

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